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Die eigentlichen Ursachen für das Entstehen einer Akne inversa sind nicht bekannt. Es sind aber eine Reihe von Faktoren beschrieben worden, die offensichtlich das Auftreten der Erkrankung begünstigen:
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Rauchen: Mechanismus nicht geklärt
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Übergewicht: Aufweichen der Haut durch Aufeinanderliegen der Haut, vermehrtes Schwitzen
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enge Kleidung: Scheuern der Kleidung
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Zuckerkrankheit: geschwächte Infektionsabwehr
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männliche Hormone: vermehrte Talgproduktion, Auftreten der sekundären Sexualbehaarung in Achsel- und Genitoanalregion
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Genetische Faktoren: familiär gehäuftes Auftreten der Erkrankung
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Bakterien: die Infektion mit Bakterien ist nicht die Ursache der Erkrankung, spielt aber für die Schwere des Verlaufes eine entscheidende Rolle
Es wird vermutet, daß es vor dem Hintergrund einer erblich bedingten Veranlagung bei Hinzukommen der oben genannten Faktoren zum Auftreten der Erkrankung kommt.
Bei der feingeweblichen Untersuchung findet man stark aufgeweitete Talgdrüsen, die mit Massen von Hornmaterial gefüllt sind und sich zu Zysten umwandeln. Ursache hierfür ist eine Verlegung des Ausführungsganges der Talgdrüse durch eine Verhornungsstörung. Es kommt zu einer Infektion der zystisch erweiterten Talgdrüsen-Haarwurzeleinheit mit Bakterien und zum Zerreißen der Zyste, so daß sich die Entzündung weiter im Gewebe ausbreiten kann. Erst an diesem Punkt kommt es auch zur Entzündung von Schweißdrüsen, so daß die früher gebrauchte irreführende Bezeichnung Hidradenitis suppurativa nicht mehr verwendet werden sollte.
Quelle: Therapie- und Forschungsschwerpunkt Acne Inversa an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Berliner Charité
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