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Auch nach erfolgreicher, fachgerecht durchgeführter Operation kann es zum Wiederauftreten der Erkrankung in den Randbereichen des Eingriffs oder zum Fortschreiten im Sinne eines Neuauftreten in zuvor nicht befallenen Regionen kommen.
Die genetische Veranlagung an Akne inversa zu erkranken, läßt sich natürlich nicht beeinflussen.
Das Bemühen, das Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern, muß sich also auf das Erkennen und Abstellen die Erkrankung fördernder Faktoren richten. Also: Aufhören zu Rauchen, Gewichtsreduktion, Vermeiden einengender, scheuernder Bekleidung, Vermeiden sitzender Tätigkeit bei Befall der Gesäßregion, weniger Schwitzen.
Bei Frauen kann zusätzlich eine medikamentöse, antiandrogene, also gegen männliche Hormone gerichtete, Behandlung sinnvoll sein.
Der Einsatz bestimmter Medikamente, sogn. Retinoide, die die zu starke Verhornung regulieren könnten, ist bisher nur in Einzelfällen erfolgt.
Die Wirkung von Antibiotika ist naturgemäß nur von vorübergehender Dauer und kann allenfalls nur zur kurzzeitigen Stabilisierung der Erkrankung empfohlen werden.
Quelle: Therapie- und Forschungsschwerpunkt Acne Inversa an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Berliner Charité
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