Die eigentlichen Ursachen, die zur Entstehung einer Acne inversa führen können, sind auch heute noch nicht bekannt. Es liegen eine ganze Reihe epidemiologischer Untersuchungen vor, die zeigen das bestimmte Faktoren offensichtlich zum Entstehen der Erkrankung führen können. Andererseits ist zu vermuten, daß darüber hinaus eine bestimmte, angeborenen genetische Disposition vorhanden sein muß, damit bei Hinzutreten der o.g. Faktoren die Erkrankung entstehen kann.
Die Erforschung dieser genetischen Disposition (Veranlagung), die vermutlich in einer gestörten Abwehr gegenüber bakteriellen Erregern zu suchen ist, ist ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit.
Ein weiter Arbeitsschwerpunkt besteht in der Beurteilung des Stellenwertes, den die o.g. hinzutretenden Faktoren wie z.B. bestimmte Lebensgewohnheiten oder auch hormonelle Störungen auf das Krankheitsbild haben.
Die genaue Erfassung und Bewertung des Ausprägungsgrades der Erkrankung mit dem Ziel, eine Stadieneinteilung zu entwickeln ist ebenfalls ein zentrales Anliegen der Arbeitsgruppe. Die Weiterentwicklung operativer Verfahren sowie die Erprobung nicht operativer Behandlungsmethoden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Effektivität steht im Mittelpunkt der klinischen Forschung der Arbeitsgruppe.
Quelle: Therapie- und Forschungsschwerpunkt Acne Inversa an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Berliner Charité
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